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Kühlraum-Alarm

Ein Kühlraum-Alarm meldet Ihnen, wenn die Temperatur die von Ihnen festgelegten Grenzwerte verlässt. Er bringt die Kühlung nicht wieder in Gang, aber er gibt jemandem die Möglichkeit einzugreifen.

Kühlraum mit Verdampfer an der Decke

Vier Einstellungen, auf die es ankommt

Ein schlecht eingestellter Alarm wird oft schon nach wenigen Tagen abgeschaltet. Mit diesen vier Punkten vermeiden Sie das.

  • Der Grenzwert. Gehen Sie von der Temperatur aus, die Ihr HACCP-Konzept für das jeweilige Lebensmittel vorgibt, und planen Sie eine Reserve ein. Der Wert hängt von Ihrem Betrieb ab, deshalb müssen Sie ihn selbst festlegen.
  • Die Verzögerung. Ein Fühler in der Raumluft bemerkt jedes Türöffnen und jeden Abtauzyklus. Ohne Alarmverzögerung löst die tägliche Abtauung Fehlalarme aus.
  • Die Empfänger. Wer erhält den Alarm um 3 Uhr morgens, und wer übernimmt, wenn diese Person nicht reagiert?
  • Der Test. Testen Sie einen Alarm bei der Installation und danach in regelmäßigen Abständen.

Wo Sie den Fühler platzieren sollten

  • Nicht im Luftstrom. Meiden Sie den Luftaustritt des Verdampfers, denn dort messen Sie kälter als an der Ware.
  • Nicht an der Tür. Ein Fühler direkt neben der Tür reagiert auf jedes Öffnen.
  • Auf Höhe der Ware. Entscheidend ist die Temperatur der Ware und nicht die unter der Decke.
  • Gerät außerhalb. Das Gerät bleibt außerhalb des Kühlbereichs, und nur das Fühlerkabel wird hineingeführt. Eine Ausnahme ist der Dragino-Sensor, der für Kälte ausgelegt ist.
Gemüse in einem Kühlschrank
Symbolbild.

Grenzwert und Verzögerung auf einer Plattform

Die Plattformen bieten mehr als nur einen einzelnen Grenzwert. Syclance arbeitet mit 4 Stufen pro Sensor, SensDesk mit einem Sicherheitsbereich und zusätzlichen Benachrichtigungsbereichen und Efento Cloud mit Regeln, die je nach überschrittenem Grenzwert unterschiedliche Empfänger benachrichtigen.

Plattformen vergleichen

Einstellung der Grenzwerte eines Sensors in Syclance
Screenshot von Syclance, Kennungen unkenntlich gemacht.

Häufige Fragen

Darf das Gerät in den Kühlraum?

In der Regel nicht. Das ARES-Gerät ist für -5 bis +50 °C ausgelegt, das NB-2x1Wire für -10 bis +70 °C. Es bleibt also außerhalb, und nur der Fühler kommt in den Kühlraum. Der Sensor Dragino D20-LB ist für -40 bis +85 °C ausgelegt.

Was passiert bei einem Stromausfall?

Das hängt vom Paket ab. Das ARES-Gerät hält mit seinem Akku etwa 24 Stunden durch. Batteriebetriebene Sensoren messen weiter, aber das LoRaWAN-Gateway hat keine eingebaute Batterie. Mit der optionalen Batterie IBPv1 läuft es laut Dragino weiter.

Kann ich meinen bisherigen Alarm behalten?

Ja. Unsere Systeme ergänzen eine separate zweite Messung und ersetzen den Fühler Ihrer Anlage nicht.

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